Menu
Wetter auf dem Platz:
Bewölkt

1°C

Bewölkt
Luftfeuchtigkeit: 95%
Wind: 17.70 km/h

Bestball Aggregat
Jeder Spieler spielt seinen Golfball vom Abschlag bis ins Loch. Bei diesem Vierer wird je ein Punkt für den Bestball und für das bessere Team- Aggregat, d.h. die Summe der Schläge beider Partner, verteilt. Gewertet wird der Vierer meist als Zählwettspiel oder nach Stableford.

Bestball
Jeder Spieler spielt seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch. Zum Schluss wird der niedrigste Score des Spielerteams gewertet. Das kann bei einem Nettowettbewerb, unter Berücksichtigung der Vorgabe, dann sogar die höhere Schlagzahl sein.
Vorgabe bei Bestball
In diesem Turnier bekommt jeder nur ¾ seiner Vorgabe zugeteilt. Gewertet wird der Vierer als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel. Der Bestball wird im Deutschen übrigens als Vierball bezeichnet!

Bindfadenwettspiel
Beim Bindfadenwettspiel erhält jeder Teilnehmer ein Stück Bindfaden angepasst an sein aktuelles Handicap, bzw. seine Spielvorgabe. In der Regel erhält man pro Vorgabenschlag 1 Meter Bindfaden. Auf der Golfrunde kann der Spieler den Bindfaden in jeder gewünschten Situation nutzen und in Länge oder Teillänge des Fadens den Ball umlegen, um sich nun entweder aus einer schlechten Lage zu befreien oder auch den Ball einzulochen. Das genutzte Stück des Fadens wird abgeschnitten und sobald der Bindfaden verbraucht ist wird das Spiel normalerweise als Zählspiel fortgesetzt. Sollte der Bindfaden nach Abschluss der 18 Lochrunde nicht aufgebraucht sein, erhält der Spieler keine weitere Gutschrift auf seinen Gesamtscore.

Bingo Bango Bongo
Auch als Bingle Bangle Bungle bezeichnet ist bei dieser Golfwette die Einhaltung der Spielreihenfolge von großer Bedeutung. Die Punkte beim Bingo Bango Bongo werden wie folgt vergeben. Der Spieler der seinen Ball als erster auf dem Grün platziert erhält einen Punkt. Ein Punkt erhält der Spieler, dessen Ball am nächsten zum Loch liegt, sobald alle Bälle auf dem grün liegen. Und einen Punkt erhält der Spieler, der als erster seinen Ball einlocht. Bingle Bangle Bungle ist auch als gutes Trainingsspiel für alle Spielstärken zu empfehlen.

Bisques-Zweier
Beim Bisques-Zweier kann der Spieler vor dem Abschlag aller Spieler am nächsten Loch selbst wählen, ob und wie viele seiner Bisques oder Vorgabeschläge er an diesem Loch einsetzen möchte. Meist wird diese Spielart nur im Lochwettspiel angewandt und die Vorgabe wird wie folgt berechnet: ¾  des Vorgabenunterschieds der Spielvorgaben zweier Gegner ergibt die Anzahl der Bisques.

Bogey Competition
Bei dieser Wettspielart spielen Sie einen Lochwettspielmodus gegen das Par an jedem Loch. Entweder gegen das reelle Par des Platzes oder gegen Ihr Netto Par.Gewinner des Bogey Competition Sieger des Bogey Competition wird der Spieler mit dem besten gesamt Resultat über 18 Spielbahnen oder auch derjenige der das Match am frühesten Loch beendet hat. Dies wird in der Spielausschreibung vorab festgelegt.Wertung bei Bogey Competition "Par" = 0, das Loch geteilt "Über Par" =  -, das Loch ist verloren. "Unter Par" = +, das Loch ist gewonnen.

Chapman Vierer
Der Chapman Vierer ist eine erweiterte Variante des Vierers mit Auswahldrive. Dabei spielt jeder Spieler einen Golfball vom Abschlag. Danach wird über Kreuz der Ball des Partners gespielt. Anschließend muss einer der beiden Bälle ausgewählt werden, dieser dann abwechselnd geschlagen werden und mit diesem das Loch beendet werden.

Chikago
Bei dieser Art des Vierball-Zählspiel wird das schlechtere Ergebnis an einem Loch nach oben und das bessere Ergebnis nach unten gestellt. Sollte das bessere Ergebnis mindestens Par oder weniger sein kommt in diesem Fall das niedrigere Ergebnis an die erste Stelle.
Fallbeispiel: Par-4-Loch Spieler A benötigt vier Schläge und spielt ein Par. Der Partner von A benötigt 9 Schläge. Das Ergebnis lautet 49. Bei einer Par 3 Spielbahn würde in diesem Fall das Teamergebnis 94 betragen. Am Ende werden die Ergebnisse addiert. Gewettet wird meist um die Differenz der Punkte des Ergebnis.

Eclectic
Ein Golfplatz wird mehrere Male gespielt. Bei jedem Loch wird das Ergebnis aufgeschrieben. Der Gesamtscore wird aus den jeweils besten Ergebnissen der einzelnen Löcher ermittelt. Gewinner ist also meist derjenige, der auf den einzelnen Runden möglichst jedes Loch einmal sehr gut spielt.

Kicker
Ähnlich wie beim Tennis haben Golfer die Möglichkeit beim Kicker Schläge zu wiederholen. Ein zweiter Abschlag ist also erlaubt. Durch die entstehende Verzögerung sollte der Kicker aber nur an Tagen gespielt werden, an denen der Golfplatz frei ist.
Varianten des Kickers
Es gibt insgesamt 3 Spielvarianten des Kickers. Variante 1: Ein Spieler kann an jedem Loch einen beliebigen Schlag wiederholen. Dabei zählt immer der zweite Schlag. Variante 2: Entsprechend seiner Vorgabe bekommt der Spieler eine Anzahl an Schlägen, die er während der Runde wiederholen darf. Es kann dann sowohl der erste, als auch der zweite Schlag vom Spieler ausgewählt werden. Variante 3: Die Spieler mit den höheren Handicaps bekommen die Handicapdifferenz zum besten Spieler als Wiederholungsschläge gutgeschrieben. Dieser wiederum erhält keinen zweiten Schlag während der Runde.

Distanzspiel
Der Netto Gewinner eines Loches im Zählspiel oder Lochspiel, erhält beim Distanzspiel die Gesamtlänge des Loches gutgeschrieben. Wenn ein Loch geteilt wird, erhält kein Spieler irgendwelche Punkte.
Gewinner des Wettspiels ist derjenige mit den meisten Punkten, bzw. mit den meisten Metern. Auch kann vorab eine Strecke festgelegt werden, nach deren erreichen der Gewinner feststeht. Zum Beispiel 2500 m.

Do it again
Do it again ist eine spezielle Variante von No Alibis und des Kickers. Dabei kann ein Spieler von seinen Mitspielern, auf den letzten beiden Spielbahnen, gezwungen werden Schläge zu wiederholen, sollte er noch Wiederholungsschläge übrig haben. Mit "Do it again" kündigen die Mitspieler den Wunsch nach einem zweiten Schlag an.

Dreiballspiele allgemein 
Bei einem Dreiballspiel spielt immer ein Golfspieler gegen zwei andere Spieler. Dies kann in quasi allen Wettspielformen ausgetragen werden. Die Spielarten Stroke und Match Play werden dabei in der Regel am häufigsten gespielt.

Dreiball "auf der Stange"
„Auf der Stange“ ist derjenige, welcher an einem Loch alleinig das beste Nettoergebnis erspielt. Einen Punkt erhält dann aber nur der, der bereits „auf der Stange sitzt“ und ein weiteres alleiniges bestes Nettoloch spielt. Nach Erhalt eines Punktes bleibt man solange auf der Stange, bis ein anderer ein alleiniges bestes Nettoergebnis an einem Loch spielt. Es kann sich immer nur ein Spieler auf der Stange halten. Gewinner ist letztlich der mit den meisten Punkten. Diese können wie gesagt nur bereits „auf der Stange sitzend“ erreicht werden.

Dreiball Chairman
Bei diesem Dreiballspiel werden an jedem Loch sechs Punkte verteilt. Dabei erhält das beste Nettoergebnis 4 Punkte und das zweitbeste Nettoergebnis 2 Punkte. Bei zwei gleich besten Ergebnissen erhält jeder Spieler 3 Punkte, bei zwei identischen zweiten Ergebnissen erhalten die Platzierten je einen Punkt. Sollten alle drei Spieler das gleiche Nettoergebnis erspielen, erhalten alle Spieler 2 Punkte. Der Spieler mit den meisten Punkten am Ende der Golfrunde ist der Gewinner des Dreiball Chairman.

Dreiball mit Punktewertung
Bei diesem Dreiballspiel werden an jedem Loch sechs Punkte verteilt. Dabei erhält das beste Nettoergebnis 4 Punkte und das zweitbeste Nettoergebnis 2 Punkte. Bei zwei gleich besten Ergebnissen erhält jeder Spieler 3 Punkte, bei zwei identischen zweiten Ergebnissen erhalten die Platzierten je einen Punkt. Sollten alle drei Spieler das gleiche Nettoergebnis erspielen, erhalten alle Spieler 2 Punkte. Der Spieler mit den meisten Punkten am Ende der Golfrunde ist der Gewinner des Dreiballs mit Punktewertung.

Einzel und Doppel
Als Einzel und Doppel können quasi alle Wettspielformen ausgetragen werden. Die Spielarten Stroke und Match Play werden dabei in der Regel am häufigsten gespielt.
Beim Einzel spielt jeder Spieler allein gegen alle anderen Teilnehmer bei einem Stroke Play oder allein gegen einen einzelnen Gegner bei einem Match Play. Bei einem Doppel spielen immer zwei Spieler im Team.

Flag Competition
Bei dieser Wettspielart handelt es sich um ein Zählspiel, bei dem der Spieler so viele Schläge spielt, wie ihm laut Summe aus seiner Vorgabe und dem jeweiligen Platzstandard zustehen. Hat ein Spieler ein Handicap von 28 und spielt auf einem Golfplatz mit Par 72 dann muss er die Runde nach 100 Schlägen beenden.
Gewinner der Flag Competition Das Wettspiel ist beendet, wenn er diese Schlaganzahl erreicht hat. Dies ist somit häufig mitten auf dem Golfplatz der Fall. Diese Stelle wird dann mit einem Fähnchen ("Flag") markiert. Sollten die Schläge am 18. Loch noch nicht verbraucht sein, spielt der Spieler an Loch 1 weiter, solange bis alle Schläge aufgebraucht sind und sie oder er ihr Fähnchen stecken können. Sieger des Flag Competition ist der oder die, deren Fahne am weitesten vorne gesteckt ist.

Foursome
Bei einem Foursome spielt ein Team mit zwei Spielern zusammen mit nur einem Ball. Dieser wird von jedem Spieler im Wechsel vom Abschlag bis ins Loch geschlagen. Einer der beiden Spieler schlägt dabei immer an den Löchern mit ungeraden Nummern, 1,3,5 usw. ab, der andere Spieler an den geraden Löchern 2,4,6 usw. Dies wird im Vorfeld der Runde bereits festgelegt. Dabei können die Vorlieben der einzelnen Spieler mit einbezogen werden. Auch Strafschläge haben keinen Einfluss auf die Spielreihenfolge.
Ermittlung des Handicaps Zur Ermittlung des Handicaps im Foursome werden die Spielvorgaben der beiden Teamspieler meist addiert und durch zwei geteilt. Daraus ergibt sich dann die Team- Spielvorgabe. Der Foursome wird im Deutschen übrigens als klassischer Vierer bezeichnet!

Garbage
Die sogenannte Garbage steht für alle kleineren Wetten oder Vereinbarungen die Spieler während einer Golfrunde untereinander abschließen. Die Garbage Wette wird auch als „Side Bets“ oder „Trash“ bezeichnet.
Spielformen der Wetten Die Spielformen einer solchen Nebenwette sind zum Beispiel „Wer locht den Putt ein?“, „Wer hat den längeren Drive?“ oder „Wer schlägt den Ball näher an die Fahne?“. Der Fantasie und den Wetteinsätzen sind bei dieser Wettform keine Grenzen gesetzt.

Gegen Par
Bei dieser Wettspielart spielen Sie einen Lochwettspielmodus gegen das Par an jedem Loch. Entweder gegen das reelle Par des Platzes oder gegen Ihr Netto Par.
Gewinner bei "Gegen Par" Sieger des „Gegen Par“ Wettspiels wird der Spieler mit dem besten gesamt Resultat über 18 Spielbahnen oder auch derjenige der das Match am frühesten Loch beendet hat. Dies wird in der Spielausschreibung vorab festgelegt.
Wertung bei "Gegen Par" "Par" = 0, das Loch geteilt "Über Par" =  -, das Loch ist verloren "Unter Par" = +, das Loch ist gewonnen

Greensome
Der Greensome ist eine Variante des klassischen Vierers. Beide Spieler schlagen an jedem Loch jedoch einen Ball ab. Danach wird ein Ball ausgewählt mit dem abwechselnd geschlagen, das Loch weitergespielt und beendet wird. Schlagen beide Spieler ihren Abschlag ins Aus, so darf nur ein Spieler ausgewählt werden, der den nächsten Abschlag, nun mit dem bereits 3. Schlag ausführt.
Wertung des Greensome Bei einem Mixed Wettbewerb, dürfte der Mann in diesem Fall den Abschlag vom Damentee spielen. Gewertet wird der Greensome nach den Regeln des klassischen Vierers als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel. Der Greensome wird im Deutschen übrigens als Vierer mit Auswahldrive bezeichnet!

Groschenpott
Der Groschenpott wird gerne im Vorfeld von Profiturnieren ausgetragen. Dabei treten meist am Dienstag der Turnierwoche ausgewählte Spieler des Turniers gegeneinander an. Dies sind meist die Publikumsmagneten oder die Top Spieler der Weltrangliste.
Spielregel bei Groschenpott Natürlich kann ein Groschenpott aber auch von Amateuren und in privaten Runden gespielt werden. Dabei spielen beliebig viele Spieler mit, jeder aber immer seinen eigenen Ball. An jedem Loch beim Groschenpott wird normalerweise um eine gewisse Geldsumme gespielt. Bei Amateuren wird um einen, nach den Regeln, noch zulässigen Einsatz gespielt. Gewonnen hat das Loch der alleinige beste Ball, also wer die niedrigste Schlagzahl erreicht. Wird ein Loch geteilt, so bekommt keiner den Einsatz. Der Einsatz wird für das nächste Loch verwendet und dort ausgespielt. Häufig wird das Spiel auch noch ergänzt, indem der Spieler mit dem schlechtesten Score an einem Loch aus dem Wettbewerb ausscheidet. Es kann sowohl in einer Brutto, als auch in einer Nettowertung ausgetragen werden. In der Nettowertung wird folgende Vorgabenverteilung empfohlen: die ¾ Restvorgabe eines Spielers auf die schwersten Löcher verteilt.

Klassische Vierer
Bei einem klassischen Vierer spielt ein Team mit zwei Spielern zusammen mit nur einem Golfball. Dieser wird von jedem Spieler im Wechsel vom Abschlag bis ins Loch geschlagen. Einer der beiden Spieler schlägt dabei immer an den Löchern mit ungeraden Nummern, 1,3,5 usw. ab, der andere Spieler an den geraden Löchern 2,4,6 usw. Dies wird im Vorfeld der Runde bereits festgelegt. Dabei können die Vorlieben der einzelnen Spieler mit einbezogen werden. Auch Strafschläge haben keinen Einfluss auf die Spielreihenfolge.
Ermittlung des Handicaps Zur Ermittlung des Handicaps im klassischen Vierer werden die Spielvorgaben der beiden Teamspieler meist addiert und durch zwei geteilt. Daraus ergibt sich dann die Team- Spielvorgabe. Der klassische Vierer wird im Englischen übrigens als Foursome bezeichnet!

Lochwettspiel
Das Lochwettspiel hat einen ganz anderen Charakter und war bis zum Jahr 1759 vor Einführung des Zählspiels die einzige Spielform im Golf. Dabei bietet das Lochwettspiel komplett andere Voraussetzungen als jedes andere Golfspiel, da hier eine Partie oder ein einzelner Spieler nicht gegen den Platz sondern gegen einen entsprechenden Gegner spielen muss.
Grundregel des Lochwettspiels Beim Lochwettspiel wird Loch um Loch gespielt. Es reicht aus, an jedem einzelnen Loch ein besseres Schlagergebnis zu haben als der Gegner um das Loch zu gewinnen, bzw. einen Punkt zu erhalten. Wenn beide Spieler oder Partien das gleiche Ergebnis auf einem Loch erspielen, so ist das Loch "geteilt" und beide Wettbewerber erhalten einen halben Punkt. Gewinner ist derjenige oder diejenigen die die meisten Löcher auf der vorab festgelegten Runde gewinnen. Herrscht nach allen gespielten Löchern Gleichstand, so muss ein Stechen erfolgen. Sieger des Matches ist die Partie, die das erste Loch gewinnt. Sollte ein Spieler vor Beendigung der Runde bereits uneinholbar führen, so ist das Lochwettspiel beendet. Hat ein Spieler zum Beispiel 4 Punkte Vorsprung, es sind aber nur noch 3 Löcher zu spielen, so lautet das Ergebnis am Ende „4 und 3“ oder „4 auf 3“. D.h. 4 Schläge auf, und noch 3 Löcher zu spielen. Bei einem Lochwettspiel im Nettomodus erhält der Spieler mit dem schlechteren Handicap zusätzlich Vorgabeschläge dazu. Damit darf ein Handicap 36 Spieler der gegen einen Handicap 0 Spieler antritt 2 Schläge mehr an einem Loch benötigen, um dieses zu teilen. Der Handicap 0 Spieler muss sogar 3 Schläge besser sein an einem Loch, um dieses zu gewinnen. Bei einer ungeraden Anzahl an Vorgabeschlägen, werden diese in der Reihenfolge vom schwierigsten zum einfachsten Loch verteilt. Speziell nur beim Lochwettspiel kann man seinem Gegner ein Loch oder einen Schlag schenken. Ein geschenktes Loch gilt als gewonnen, ein geschenkter Schlag als eingelocht.
Strafen beim Lochwettspiel Gespielt wird nach den offiziellen Regeln des Lochspiels, die hauptsächlich in Bezug auf die Strafen von den Regeln des Zählspiels differieren: Wird gegen eine offizielle Regel verstoßen, werden im Zählspiel Strafschläge einfach dem Score hinzugezählt - Im Lochspiel führt ein Regelverstoß zum Lochverlust.

Match-Play
Das Match-Play hat einen ganz anderen Charakter und war bis zum Jahr 1759 vor Einführung des Zählspiels die einzige Spielform im Golf. Dabei bietet das Match-Play komplett andere Voraussetzungen als jedes andere Golfspiel, da hier eine Partie oder ein einzelner Spieler nicht gegen den Platz sondern gegen einen entsprechenden Gegner spielen muss.
Grundregeln beim Match-Play Beim Match-Play wird Loch um Loch gespielt. Es reicht aus, an jedem einzelnen Loch ein besseres Schlagergebnis zu haben als der Gegner um das Loch zu gewinnen, bzw. einen Punkt zu erhalten. Wenn beide Spieler oder Partien das gleiche Ergebnis auf einem Loch erspielen, so ist das Loch "geteilt" und beide Wettbewerber erhalten einen halben Punkt. Gewinner ist derjenige oder diejenigen die die meisten Löcher auf der vorab festgelegten Runde gewinnen. Herrscht nach allen gespielten Löchern Gleichstand, so muss ein Stechen erfolgen. Sieger des Matches ist die Partie, die das erste Loch gewinnt. Sollte ein Spieler vor Beendigung der Runde bereits uneinholbar führen, so ist das Match-Play beendet. Hat ein Spieler zum Beispiel 4 Punkte Vorsprung, es sind aber nur noch 3 Löcher zu spielen, so lautet das Ergebnis am Ende „4 und 3“ oder „4 auf 3“. D.h. 4 Schläge auf, und noch 3 Löcher zu spielen. Bei einem Match-Play im Nettomodus erhält der Spieler mit dem schlechteren Handicap zusätzlich Vorgabeschläge dazu. Damit darf ein Handicap 36 Spieler der gegen einen Handicap 0 Spieler antritt 2 Schläge mehr an einem Loch benötigen, um dieses zu teilen. Der Handicap 0 Spieler muss sogar 3 Schläge besser sein an einem Loch, um dieses zu gewinnen. Bei einer ungeraden Anzahl an Vorgabeschlägen, werden diese in der Reihenfolge vom schwierigsten zum einfachsten Loch verteilt. Speziell nur beim Match-Play kann man seinem Gegner ein Loch oder einen Schlag schenken. Ein geschenktes Loch gilt als gewonnen, ein geschenkter Schlag als eingelocht.
Strafen beim Lochwettspiel Gespielt wird nach den offiziellen Regeln des Lochspiels, die hauptsächlich in Bezug auf die Strafen von den Regeln des Zählspiels differieren: Wird gegen eine offizielle Regel verstoßen, werden im Zählspiel Strafschläge einfach dem Score hinzugezählt - Im Lochspiel führt ein Regelverstoß zum Lochverlust.

Medal-Play
Das Medal-Play wird nach den Golfregeln, bei voller Vorgabe gespielt. Ziel des Medal-Plays ist es, alle Löcher mit möglichst wenigen Schlägen zu spielen. Die gemachte Schlagzahl wird nach jedem Loch eingetragen. Am Ende ergibt sie das Bruttoergebnis. Das Nettorergebnis errechnet sich aus dem Bruttoergebnis abzüglich der Spielvorgabe eines Spielers.
Gewinner bei Medal-Play So zum Beispiel: Bei einem Gesamtscore von 100 und einer Spielvorgabe von 36 ist das Bruttoergebnis 100 und das Nettoergebnis 74. Gewinner ist der Golfspieler mit dem niedrigsten Ergebnis, d.h. der geringsten Schlagzahl, bzw. dem niedrigsten Score. Je nach Ausschreibung eines Turniers kann es somit sowohl Brutto- als auch Nettosieger geben.
Geschichte des Medal-Plays Ins Deutsche übersetzt heißt das Medal-Play Zählspiel. Das Medal-Play wurde im schottischen St. Andrews zum ersten Mal im Jahr 1759 schriftlich erwähnt. Eine Zählspiel Runde besteht aus 18 zu spielenden Löchern. Jedes Loch muss zu Ende gespielt werden, der Ball kann also nicht wie beim Zählspiel nach Stableford aufgehoben werden. Dies ist der Grund, dass fast alle Amateurturniere in Deutschland nach Stableford gezählt werden. Dabei spielen Amateure meist nur eine Runde pro Turnier. Bei den Profis geht ein Turnier meist von Donnerstag bis Sonntag über vier Medal-Play Runden. Gesamtsieger ist derjenige mit den wenigsten Gesamtschlägen nach 4 Runden.

Nassau
Eine der am häufigsten verwendeten Wettformen beim Golf ist der Nassau. Dieser wurde, um die Jahrhundertwende, man vermutet im Jahr 1901 im Nassau Country Club auf Long Island in den USA erfunden. Grundregel bei der Nassau Golfwette Bei einem Nassau wird eine 18 Lochrunde in drei Teilwetten unterteilt. Dabei wird auf die gesamten 18 Löcher, auf die ersten neun Löcher und auf die zweiten neun Löcher gesetzt. Als die Spielform in Großbritannien ankam, verdoppelte man hier den Einsatz für die 18 Löcher Wertung, so dass letztlich insgesamt einen Betrag von vier Teilwetten ausgespielt wird.

No Alibis
Ähnlich wie beim Tennis haben Golfer die Möglichkeit bei No Alibis Schläge zu wiederholen. Ein zweiter Abschlag ist also erlaubt. Durch die entstehende Verzögerung sollte No Alibis aber nur an Tagen gespielt werden, an denen der Golfplatz frei ist.
Varianten des "No Alibis" Es gibt insgesamt 3 Spielvarianten beim No Alibis.
Variante 1: Ein Spieler kann an jedem Loch einen beliebigen Schlag wiederholen. Dabei zählt immer der zweite Schlag.
Variante 2: Entsprechend seiner Vorgabe bekommt der Spieler eine Anzahl an Schlägen, die er während der Runde wiederholen darf. Es kann dann sowohl der erste, als auch der zweite Schlag vom Spieler ausgewählt werden.
Variante 3: Die Spieler mit den höheren Handicaps bekommen die Handicapdifferenz zum besten Spieler als Wiederholungsschläge gutgeschrieben. Dieser wiederum erhält keinen zweiten Schlag während der Runde.

Patsome
Diese Wettspielart wird im Doppel ausgeführt: Die ersten sechs Löcher spielt man in der Wettspielart „Best Ball“, Vierball; die nächsten sechs Löcher als „Greensome“, Vierer mit Auswahldrive und die letzten sechs Löcher als „Foursome“, klassischer Vierer.

Prager Variante
Die sogenannte Prager Variante ist eine Pokerform. Bei dieser werden jeweils Einsätze auf die einzelnen Golflöcher verteilt und anschließend ausgespielt. Wenn alle Spieler Ihre Golfbälle geschlagen haben, hat jeder Spieler das Recht seinen Einsatz nach entsprechender Ansage zu verdoppeln. Die Gegenspieler haben nun die Möglichkeit zu vervierfachen, daraufhin hat der Spieler, der verdoppelt hatte, wiederum das Recht zu verachtfachen. Diese Art von Einsatz nennt man beim Pokern "Kontra" und "Re". Das Spiel kann wahlweise, mit maximal einem achtfachen Einsatz oder auch nach Absprache mit unbegrenztem Verdopplungsrecht gespielt werden.

Pro Am
Bei einem Pro Am Wettbewerb spielt in der Regel ein Professional gemeinsam mit einem oder mit drei Amateure in einem Team. Vor jedem großen Profiturnier auf der European Tour oder US PGA Tour steht am Mittwoch ein Pro Am auf dem Programm. Die besten Professionals der aktuellen Ranglisten sind für diese Pro Ams meist zur Teilnahme verpflichtet. Es gibt aber weltweit auch reine Pro Am Veranstaltungen, für die sich ein Pro mit seinem Team anmelden kann.
Spielregel bei Pro Am: Bei diesen Pro Am Turnieren gibt es meist 3 gesonderte Wertungen. Eine reine Professional Wertung, eine Teamwertung und eine separate Wertung für die Amateure. Der Pro spielt immer Zählspiel, die Amateure werden meist nach Stableford gewertet und als Teamwertung gilt meist eine Aggregat Wertung. Es zählt zum Beispiel das Ergebnis des Pros und das Ergebnis der 2 besten Amateure an einem Loch. Hier gibt es aber zahlreiche Varianten.
Wertung bei Pro Am: Auch gibt es meist Brutto- und Nettowertungen für das Team und die Amateure. Die Pro Einzelwertung wird immer ausschließlich in Brutto ausgetragen. Größere Pro Am Wettspiele gehen meist über mehrere Tage, so dass ein Team meist eine ganze Woche mit seinem Pro unterwegs ist. Gerne werden solche Pro Ams während der Wintermonate in wärmeren Regionen ausgetragen, so dass Pro und Amateure eine Mischung aus Urlaub, Spaß und Training erleben. Aber natürlich gibt es auch sogenannte Tages- Pro Ams, die lediglich über 1-2 Tage veranstaltet werden. Dies ist meist während der Sommermonate der Fall.

Ringer Score
Der Ringer Score basiert auf den Grundlagen der Wettspielart Eclectic. Bei dieser wird ein Golfparcour mehrere Male gespielt. Bei jedem Loch wird das Ergebnis aufgeschrieben. Der Gesamtscore wird aus den jeweils besten Ergebnissen der einzelnen Löcher ermittelt. Gewinner ist also meist derjenige, der auf den einzelnen Runden möglichst jedes Loch einmal sehr gut spielt.
Unterschied zu Eclectic Wettspiel Der einzige Unterschied beim Ringer Score ist, dass dieser über eine noch größere Anzahl von Runden sowie über einen noch längeren Zeitraum gespielt wird.

Scotch Foursome
Bei einem Scotch Foursome spielt ein Team mit vier Spielern zusammen mit nur einem Ball. Dieser wird von jedem Spieler im Wechsel vom Abschlag bis ins Loch geschlagen. Die Abschläge werden auch jeweils im Wechsel durchgeführt. Spieler 1 schlägt an Spielbahn 1, 5, 9, 13 und 17 ab. Spieler 2 an Bahn 2, 6, 14 und 18, Spieler 3 an Bahn 3, 7 und 15 und Spieler 4 an Bahn 4, 8 und 16 ab. Dies wird im Vorfeld der Runde bereits festgelegt. Dabei können die Vorlieben der einzelnen Spieler mit einbezogen werden. Auch Strafschläge haben keinen Einfluss auf die Spielreihenfolge. Zur Ermittlung des Handicaps im Scotch Foursome werden die Spielvorgaben der vier Teamspieler meist addiert und durch vier geteilt. Daraus ergibt sich dann die Team- Spielvorgabe.

Scramble
Ein Team beim Scramble besteht in der Regel aus 4 Spielern. Diese Wettspielform kann aber natürlich auch in 3er oder 2er Teams gespielt werden.
Grundregel – Scrambel: Beim Scramble schlägt jeder Spieler des Teams einen Ball ab. Das Team entscheidet dann, welcher der abgeschlagenen Bälle am besten liegt und wählt diesen aus. Derjenige, der diesen Ball abgeschlagen hat, markiert die Stelle vorab mit einem Tee und führt nun den nächsten Schlag aus. Die anderen Mitspieler droppen nun einen Ball im Abstand von einer Golfschlägerlänge, nicht näher zum Loch und spielen auch diesen weiter. Diese Prozedur wird bei jedem Schlag wiederholt, bis das Loch beendet ist. Auf dem Green werden die Bälle nicht gedroppt, sondern innerhalb einer Schlägerkopflänge, nicht näher zum Loch, hingelegt. Zuvor wird die Position des Balles mit einem Ballmarker markiert.
Arten von Scrambel: Beim Florida-, Texas- und Teachers- Scramble werden weitere unterschiedliche Hürden ins Spiel eingebaut. So z.B., dass von jedem Spieler eine gewisse Mindestanzahl von Abschlägen verwendet werden muss.

Six Six Six
Beim Six Six Six bilden zwei Spieler ein Team, wobei zwei Teams benötigt werden. Immer nach 6 Löchern werden die Spielform und die Partner gewechselt. Die ersten 6 Spielbahnen werden als Vierer mit Auswahldrive gespielt, die zweiten 6 Bahnen als Bestball und die letzten 6 Bahnen werden als Scramble gespielt. Es ist dabei darauf zu achten, dass jeder Spieler mit jedem Teilnehmer einmal zusammen gespielt hat. Six Six Six bietet drei Spielformen und das Spielen mit unterschiedlichen Partnern auf einer Golfrunde.

Skins Game
Das Skins Game wird gerne im Vorfeld von Profiturnieren ausgetragen. Dabei treten meist am Dienstag der Turnierwoche ausgewählte Spieler des Turniers gegeneinander an. Dies sind meist die Publikumsmagneten oder die Top Spieler der Weltrangliste. Natürlich kann ein Skins Game aber auch von Amateuren und in privaten Runden gespielt werden.
Spielregel bei Skins Game: Dabei spielen beliebig viele Spieler mit, jeder aber immer seinen eigenen Golfball. An jedem Loch beim Skins Game wird normalerweise um eine gewisse Geldsumme gespielt. Bei Amateuren wird um einen, nach den Regeln, noch zulässigen Einsatz gespielt. Gewonnen hat das Loch der alleinige beste Ball, also wer die niedrigste Schlagzahl erreicht. Wird ein Loch geteilt, so bekommt keiner den Einsatz. Der Einsatz wird für das nächste Loch verwendet und dort ausgespielt. Häufig wird das Spiel auch noch ergänzt, indem der Spieler mit dem schlechtesten Score an einem Loch aus dem Wettbewerb ausscheidet. Es kann sowohl in einer Brutto, als auch in einer Nettowertung ausgetragen werden. In der Nettowertung wird folgende Vorgabenverteilung empfohlen: die ¾ Restvorgabe eines Spielers auf die schwersten Löcher verteilt.

Stableford
Stableford wird nach den Golfregeln des Zählspiels, bei voller Vorgabe gespielt. Der Wettkampf nach Stableford wird heutzutage immer beliebter, da bei einer großen Teilnehmeranzahl der Spielfluss während eines Turniers gut gewährleistet werden kann. Der Vorteil für die Spieler ist der, dass sehr schlecht gespielte Löcher weniger ins Gewicht fallen, wie zum Beispiel beim reinen Zählspiel. Sollten keine Punkte mehr zu erreichen sein, so hebt der Spieler seinen Ball auf dem Loch einfach auf und spielt am nächsten Loch weiter.
Die Wertung erfolgt nach Punkten: Doppel-Bogey (zwei und mehr über Par) = 0 Punkte Bogey (eins über Par) = 1 Punkt Par = 2 Punkte Birdie, eins unter Par = 3 Punkte Eagle, zwei unter Par = 4 Punkte Albatros, drei unter Par = 5 Punkte (nur bei Par 5) Diese Punktewertung gilt sowohl für Brutto als auch Netto. Gewinner – Brutto wie Netto – sind hier die Spieler mit den höchsten Punktzahlen. In die Scorekarte trägt der Zähler des Spielers immer nur die Brutto-Schlagzahl ein. Diese werden von der Spielleitung nach Abgabe der Scorekarte berechnet. Hat der Spieler eine Schlagzahl erreicht, für die es keinen Punkt mehr gibt, hebt er seinen Ball wie schon erwähnt auf und trägt einen Strich auf seiner Karte ein. Geschichte des Stableford Benannt ist das Zählspiel nach Stableford nach seinem Erfinder, Dr. Frank Stableford. Dieser hat das Spiel bereits 1898 erfunden. Es dauerte aber bis 1932, bis es erstmals offiziell angewandt wurde und sogar bis 1968, bis es in die Golfregeln aufgenommen wurde.
Nettowertung beim Stablefordturnier In der Nettowertung beim Stablefordturnier erhält jeder Spieler „Vorgabeschläge“. Jeder dieser Schläge erhöht das reelle Paar um einen Schlag und somit letztlich auch die Stablefordpunktzahl. Die Vorgabeschläge werden immer in der Reihenfolge vom schwierigsten zum leichtesten Loch verteilt. D. h. bei einem unausgeglichenen Handicap erhält man an schweren Löchern mehr Schläge vor, als an den leichteren Löchern. Erreicht ein Golfer insgesamt 36 Punkte, dann hat er sein Handicap gespielt.

Sunningdale-Zweier
Jeder Spieler der bei einem Lochwettspiel mit mehr als zwei Löchern im Rückstand ist, erhält einen zusätzlichen Schlag Vorgabe beim nächsten Loch. Beim Sunningdale- Zweier gibt es vorab allerdings keine Handicap- Vorgaben. Bei jedem weiteren verlorenen Loch erhält der Spieler zusätzlich einen weiteren Zusatzschlag – so lange bis er ein Loch für sich entscheiden konnte. Herrscht am Schluss einer Runde Gleichstand und muss ein Sieger ermittelt werden, wird dies nach der Regel 2–4 entschieden. Dabei gibt es keinerlei weitere Vorgaben!

Syndikat
Das Syndikat wird gerne im Vorfeld von Profiturnieren ausgetragen. Dabei treten meist am Dienstag der Turnierwoche ausgewählte Spieler des Turniers gegeneinander an. Dies sind meist die Publikumsmagneten oder die Top Spieler der Weltrangliste. Natürlich kann ein Syndikat aber auch von Amateuren und in privaten Runden gespielt werden.
Spielregel bei Syndikat: Dabei spielen beliebig viele Spieler mit, jeder aber immer seinen eigen Ball. An jedem Loch beim Syndikat wird normalerweise um eine gewisse Geldsumme gespielt. Bei Amateuren wird um einen, nach den Regeln, noch zulässigen Einsatz gespielt. Gewonnen hat das Loch der alleinige beste Ball, also wer die niedrigste Schlagzahl erreicht. Wird ein Loch geteilt, so bekommt keiner den Einsatz. Der Einsatz wird für das nächste Loch verwendet und dort ausgespielt. Häufig wird das Spiel auch noch ergänzt, indem der Spieler mit dem schlechtesten Score an einem Loch aus dem Wettbewerb ausscheidet. Es kann sowohl in einer Brutto, als auch in einer Nettowertung ausgetragen werden. In der Nettowertung wird folgende Vorgabenverteilung empfohlen: die ¾ Restvorgabe eines Spielers auf die schwersten Löcher verteilt.

Up and down
Beim Up and down kann nur derjenige einen Punkt an einem Loch erzielen, der das Loch gewinnt, obwohl er es nicht an einem Par 3 nicht mit einem Schlag, an einem Par 4 nicht mit zwei Schlägen und an einem Par 5 nicht mit 3 Schlägen getroffen hat. Er darf es also nicht „in Regulation“ treffen. Sollte das Grün regulär getroffen werden ist es gleichzeitig verloren. Ein Spiel für gute und leistungsgleiche Spieler.

Vierball – Bestball
Jeder Spieler spielt seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch. Zum Schluss wird der niedrigste Score des Spielerteams gewertet. Das kann bei einem Nettowettbewerb, unter Berücksichtigung der Vorgabe, dann sogar die höhere Schlagzahl sein.
Vorgabe bei Vielball In diesem Turnier bekommt jeder nur ¾ seiner Vorgabe zugeteilt. Gewertet wird der Vierer als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel. Der Vierball wird im Englischen übrigens als Bestball bezeichnet!

Vierer mit Auswahldrive
Der Vierer mit Auswahldrive ist eine Variante des klassischen Vierers. Beide Spieler schlagen an jedem Loch jedoch einen Ball ab. Danach wird ein Ball ausgewählt mit dem abwechselnd geschlagen, das Loch weitergespielt und beendet wird. Schlagen beide Spieler ihren Abschlag ins Aus, so darf nur ein Spieler ausgewählt werden, der den nächsten Abschlag, nun mit dem bereits 3. Schlag ausführt. Bei einem Mixed Wettbewerb, dürfte der Mann in diesem Fall den Abschlag vom Damentee spielen. Gewertet wird der Vierer mit Auswahldrive nach den Regeln des klassischen Vierers als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel. Der Vierer mit Auswahldrive wird im Englischen übrigens als Greensome bezeichnet!

Yardages
Der Netto Gewinner eines Loches im Zählspiel oder Lochspiel, erhält beim Yardages die Gesamtlänge des Loches gutgeschrieben. Wenn ein Loch geteilt wird, erhält kein Spieler irgendwelche Punkte.
Ermittlung des Gewinners Gewinner des Wettspiels ist derjenige mit den meisten Punkten, bzw. mit den meisten Metern. Auch kann vorab eine Strecke festgelegt werden, nach deren erreichen der Gewinner feststeht. Zum Beispiel 2500 m.

Zählspiel
Das Zählspiel wird nach den Golfregeln, bei voller Vorgabe gespielt. Ziel des Zählspiels ist es, alle Löcher mit möglichst wenigen Schlägen zu spielen. Die gemachte Schlagzahl wird nach jedem Loch eingetragen. Am Ende ergibt sie das Bruttoergebnis. Das Nettorergebnis errechnet sich aus dem Bruttoergebnis abzüglich der Spielvorgabe eines Spielers. So zum Beispiel: Bei einem Gesamtscore von 100 und einer Spielvorgabe von 36 ist das Bruttoergebnis 100 und das Nettoergebnis 74.
Gewinner beim Zählspiel: Gewinner ist der Golfspieler mit dem niedrigsten Ergebnis, d.h. der geringsten Schlagzahl, bzw. dem niedrigsten Score. Je nach Ausschreibung eines Turniers kann es somit sowohl Brutto- als auch Nettosieger. Ins englische heißt das Zählspiel „Stroke Play“ oder „Medal Play“.
Geschichte des Zählspiels: Das Zählspiel wurde im schottischen St. Andrews zum ersten Mal im Jahr 1759 schriftlich erwähnt. Eine Zählspiel Runde besteht aus 18 zu spielenden Löchern. Jedes Loch muss zu Ende gespielt werden, der Golfball kann also nicht wie beim Zählspiel nach Stableford aufgehoben werden. Dies ist der Grund, dass fast alle Amateurturniere in Deutschland nach Stableford gezählt werden. Dabei spielen Amateure meist nur eine Runde pro Turnier. Bei den Profis geht ein Turnier meist von Donnerstag bis Sonntag über vier Zählspielrunden. Gesamtsieger ist derjenige mit den wenigsten Gesamtschlägen nach 4 Runden.

Zweier mit Lochvorgabe
Zu Beginn des Lochwettspiels erhält der schwächere Spieler einen zuvor vereinbarten Spielvorsprung. Er liegt zum Beispiel vor Beginn des Spiels bereits „3 auf“. Allerdings wird im weiteren Verlauf ohne Vorgabe gespielt.